Der Winter ist (fast) vorbei, die Natur erwacht zu neuem Leben!

Das Ei symbolisierte schon in antiken Kulturen und Religionen
die „Wiederauferstehung“ der Natur und deren Fruchtbarkeit.

Im Christentum wurde diese symbolische Deutung des Eies aufgenommen.
Hier steht die unversehrte Hülle des Eies einerseits für die Auferstehung Jesu:
Wie das Küken die Schale durchbricht, so kommt Jesus lebend aus dem Felsengrab.
Deshalb diente das Ei bei den frühen Christen auch als Grabbeigabe.
Andererseits verweist das Ei oft im Hintergrund oder als Randmotiv
auf Marienbildern auf die jungfräuliche Geburt Jesu.

Aber auch Menschen, die nicht im Christentum verwurzelt sind, erinnern sich sicherlich an ihre Kinderzeit,
als ausgeblasene Eierschalen mit Buntstift oder Tusche bemalt, mit buntem Papier beklebt
und dann an den Osterstrauch in der guten Stube gehängt wurde.